Galerie Adlergasse

Info

Maja Nagel

übern berg

08.09.2025

24.10.2025

Eröffnung

05.09.2025, 20 Uhr

Kuratorengespräch

24.10.2025, 20 Uhr

Maja Nagel

1959
in Bautzen (Lausitz) geboren

ab 1965
Schulbesuch in Berlin und Bautzen

1977-83
Studium Malerei/Grafik an der HfBK Dresden im Fach Abschluß mit Diplom, Mutter zweier Kinder

lebt und arbeitet bis 1987 in Dresden,
bis 1991 in Strehla/Elbe,
bis 2007 in Berlin und Eula bei Nossen seither in Dresden und Eula bei Nossen

Ausstellungen

unter anderen in Bautzen, Dresden, Cottbus, Chemnitz, Berlin, Hamburg, Leverkusen; Sunderland, Wroclaw, Liberec, Budapest, Prag, Marcilhac sur Célé, Paris, Quito, Bogota, Buenos Aires,

Installationen und Projekte unter anderen
1990-91 reiterIN-Kulturjournal Dresden, 1992 »eigen art ost frau« Berlin,
seit 1993 »Südwärts«, »co-razon«, »Drei Ufer« mit lateinamerikanischen Künstlern, 2003-07 »Hybride Welten« Zeichnung/Cello, 2005 Installation »Augenweide –
eine Herde Augen auf der Wasserweide«, 2006 Installation »SeeWeg«,
2008 Installation »abbau«, seit 2012 »im feld« kontinuierliche Handzeichnungen

Filme

»das erste mal«“ (22 min Animation) 1998 (Preis für Animation in Salerno),
»MASSENTAT ornament« (1 min 14 sec Animation) 2003, »augenblick« (5 min Animation ) 2006, »immerfort« (8 min, Animation) 2010 (Special Price of Festival Jelenia Gora), »blaubeeren-cerne jagody« (15 min, dokumentarischer Kurzfilm), 2013, mit Julius Günzel »friedenkriegen« (7 min hybrider Kurzfilm, Animatio+Real), 2017 mit Julius Günzel »winterlieb-libawka« (30 min, Dokumentarfilm), 2020 mit Julius Günzel »kohle macht bilder – móc z wuhlom rysować« Kunstfilm (6min) 2024,
»wuhlo-kohle« (53 min) Dokumentarfilm 2024 mit Julius Günzel

» … Was die Zeichnerin Maja Nagel gesehen hat und sieht, was die zeichnende Hand aufs Papier bringt, unterliegt einem Aushandlungsprozess, bewusst wie unbewusst, vom ersten Moment an und bis zum guten oder bitteren Ende.
Erfahrung und Wissen, Können, das über Jahrzehnte ausgeübte Handwerk, Fragen der marodierenden wie der konkreten Art, Licht, Wetterund Stimmung, nicht zuletzt die Lust am Machen, alles das wird wirksam: in der Form, die entsteht, in den Formen, die das Blatt miteinander ausmachen …. «
Gregor Kunz

Kirsten Jäschke

Eröffnungsrede